Eine unglaublich spannende Zeit - diese Zeit der Wende 1989 und einige Jahre danach.... Ich erlebte mit 21 Jahren diese Umbruch- und Aufbruchstimmung.... 1989 schloss ich mich dem Neuen Forum an.

Mein Freundeskreis war schon vor der Wende sehr politisch interessiert und vielfältig auch engagiert, ab dem Herbst 1989 trafen wir uns alle zu den Montagsdemos und gründeten das Neue Forum Aue.

Unglaublich viele Diskussionsrunden, Runde Tische prägten die Zeit - wir wollten die Verhältnisse in der DDR verändern - Meinungsfreiheit, Auflösung der Stasi, Umweltschutz waren auch in Aue, meiner Heimatstadt, zentrale Themen.

Ich war mit Feuer und Flamme dabei. Wegzugehen, was auch viele aus meinem Freundeskreis taten, war nie eine Option für mich.  Möglicherweise siegte das Grundbedürfnis nach Sicherheit damals in mir ...

Wobei .... was war damals schon noch sicher????

Alles wurde auf den Kopf gestellt - das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Ich glaube, da ich meinen Beruf als Physiotherapeutin im Auer Krankenhaus sicher hatte, waren meine Existenzängste im Vergleich zu vielen anderen Menschen in dieser Zeit gering.

Für mich stand fest: Ich möchte mich in diese neue Zeit einbringen und mitgestalten.

Doch die Deutsche Einheit machte viele Hoffnungen zunichte. Der schnöde Mammon reichte den Massen und leider hatten die meisten DDR- Bürger ihre Bürgerbewegung Neues Forum schnell in die Bedeutungslosigkeit geschickt. (siehe auch viele Dokumentationen, welche aus aktuellem Anlass gerade im TV gezeigt werden- siehe auch Tipp von Karsten auf Facebook)

Trotzdem oder gerade deswegen blieb ich sehr aktiv - es war mir seit jeher ein Herzensbedürfnis einen Beitrag für eine bessere Gesellschaft zu leisten und dies ist bis heute so geblieben.

So kann ich mit Stolz sagen, dass ich damals zu den Gründungs- und Vorstandsmitgliedern zweier Vereine gehörte, die heute noch in Aue existieren. Einerseits der Förderverein Jugend- und Sozialzentrum Puschkinhaus Aue e.V. - unter seinem Dach arbeiten einerseits viele Selbsthilfegruppen und die zweite Säule ist die Sozialarbeit im umfassenden Sinne. Das "Puschkinhaus" habe ich in den ersten 4 Jahren ehrenamtlich mit aufgebaut und habe mich dort speziell um die Beschaffung und Verwaltung der Fördermittel gekümmert. Dieses Haus war ebenso eines der ersten sogenannten Mehrgenerationenhäuser in Sachsen.

Parallel dazu gründete ich den Verein Aktion Eine Welt Aue e.V. mit - schon 1991 eröffneten wir einen der ersten Eine Welt Läden ( bewusst übernahmen wir nicht den in den alten Bundesländern geprägten Begriff " Dritte Welt Laden " ) in Sachsen, welcher ebenfalls noch heute existiert. Der Verein betrieb u.a. eine Umweltbibliothek und macht heute noch Bildungsarbeit besonders in Schulen.

Weitere Stationen meines gesellschaftlichen Engagements sind Teilnahme an 7 Hilfskonvois nach Botosani in Rumänien (Unterstützung besonders 1994 des Aufbaus einer der größten Physiotherapieabteilungen des Landes rein aus Spendengeldern aus dem Erzgebirge) , langjährige Tätigkeit im Betriebsrat und in der Tarifkommission in der Klinik während meiner Tätigkeit dort (nicht zu unterschätzen besonders in einem börsennotierten Unternehmen, was für mich absolut unverständlich ist, das dies unsere Politik für ein Gesundheitsunternehmen zulässt) , private Organisation von etlichen Open- Air Konzerten hier im ländlichen Raum etc., Mitgliedschaft bei Bündnis90/ Die Grünen.

Ausblick:

Mit Kairos habe ich nun Menschen gefunden, die auch etwas bewegen wollen. Die speziell im Bereich GESUNDHEITSWESEN etwas bewirken wollen.

Doch seit der Corona -Krise wird deutlich - es geht um weit mehr. Es ist für mich unfassbar, wie die Menschen sich von den Medien blenden lassen - wie schnell sie alles übernehmen, was in den Nachrichten postuliert wird. Und an die Bilder glauben, die man ihnen zeigt.

Gerade wir in den neuen Bundesländern haben es doch schon erlebt - diese gelebte tägliche Schizophrenie.

Es wird gelogen ( Zahlen bei Demonstrationen z.B. ) , es werden Menschen als COVID- Idioten pauschal abgestempelt, die eine andere Meinung haben, manche Berufsgruppen haben schon seit Monaten ein unausgesprochenes Berufsverbot ( Eventbranche z.B. ) , die sogenannten systemrelevanten Berufe , die im Frühjahr u.a. von Herrn Spahn medial in den Himmel gelobt wurden, arbeiten weiter wie bisher und haben weiterhin keine Verbesserungen zu erwarten ( im Gegenteil, sie müssen zum Beispiel in Kliniken während der gesamten Dienstzeit mit Mundschutz arbeiten, teils wird bei Nichteinhaltung Kündigung angedroht) es wird uns eingeredet, das unbedingt ein Impfstoff her muss...

Seit dem Buch von Clemens G. Arvay „Wir können es besser "weiß ich jetzt, dass die Herstellung eines Impfstoffes von der vorklinischen Phase bis zur Zulassung 10-12 Jahre dauert und jetzt sollen die ersten Impfungen schon 2020 oder 2021 gemacht werden???? Abgesehen davon, dass die Entwicklung von Impfstoffen gegen Coronaviren schon oft gescheitert sind...

Was passiert, wenn verängstigte Menschen (Immunsystem eh schon geschwächt) dann noch eine Impfung bekommen, welche noch gar nicht ausgereift ist .... Was ist mit dem VORSORGEPRINZIP?

Im Buch von Clemens G. Arvay werden die zahlreichen Nebenwirkungen beschrieben, welche bei ersten Tests eines favoritisierten Impfstoffes an Freiwilligen auftraten... beunruhigend zu lesen.

Zurück zum Ausgangspunkt meines Beitrages.

Ja für mich ist es ein absolutes Bedürfnis, einen Beitrag für andere zu leisten - die Welt ein bisschen besser zu machen.

Genau wie vor 30 Jahren möchte ich mich einbringen, möchte mitmischen, möchte aktiv sein und aufklären.

Meine Meinung sagen zu dürfen und dies nicht nur im geschützten Raum - auch dafür bin ich 1989 auf die Straße gegangen.

Den Satz „Die da oben machen doch eh was sie wollen ....!" und „Wir können doch eh nichts ändern" .... das sind nur Ausreden für die eigene Bequemlichkeit und Unfreiheit vieler Mitbürger.

Opium fürs Volk ...  damals die D- Mark für alle - heute die Impfung für alle???

Und dann geht es weiter wie bisher? Wollt Ihr weiter für immer Mundschutz und Abstand - Ich nicht!

Wir haben es in der Hand - wir sind das Volk. Wir haben die Möglichkeit zu gestalten und zu verändern - auch zum POSITIVEN.

Ein Zitat soll diesen Beitrag beenden:

„Die größte Revolution unserer Zeit dürfte die Entdeckung gewesen sein, dass die Menschen durch die Änderung ihrer Geisteshaltung die äußeren Umstände ihres Lebens ändern können."

William James (1842 - 1910 Us-amerikanischer Psychologe und Philosoph)

Von Herzen Bärbel Espig, die schon immer eine kleine Revolutionärin war....

Bewegungsschule & Therapie

Bärbel Espig

www.physiotherapie-espig.de

Tel. 0171 - 74 82 649

 

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