Ein herausragendes Buch vom 80jährigen Hans-Joachim Maaz.

Seine über 50 jährige Expertise befähigt ihn den Finger in die Wunde zu legen. Die frühkindliche Traumatisierung, die Unterdrückung der Gefühle - die anerzogene Härte zu sich selbst - das alles ist vielen Menschen unbewusst.

Sowohl in Zeiten des Nationalsozialismus, auch in der DDR und in der BRD wurden die Erziehungsmethoden danach ausgerichtet, das Kind mehr oder weniger dazu zu bringen, abgerichtet für die zukünftige Laufbahn seine Gefühle und Emotionen unter Kontrolle zu bringen - Maaz nennt es Gefühlsstau.

Die "Bibel" für die junge Mutter zum Thema Kindererziehung im Nationalsozialismus von Dr. Johanna Haarer "Die Mutter und ihr erstes Kind" wurde übrigens bis 1987 in der BRD aufgelegt.

Was mit Kindern in der DDR passierte und von vielen Menschen immer noch glorifiziert wird als modern und zukunftsgewandt, hat Prof. Florian von Rosenberg in seinem Buch " Die beschädigte Kindheit" klar belegt.

Kritische Ärzte der DDR luden schon in den 50iger Jahren den Pionier der Bindungsforschung John Bowlby ein.

Die Staatsdoktrin war jedoch eine andere und wurde gnadenlos durchgesetzt.

Wer seine Gefühle von klein auf gelernt hat zu unterdrücken, kommt irgendwann an Grenzen und die Gefühle entladen sich auf anderer Ebene.

In diesem Buch benennt Maaz klar die Gefahren, die daraus entstehen.

Wir alle sind betroffen.

Wir alle haben es in der Hand zu lernen aus den Fehlern und bei uns selbst zu prüfen, inwieweit uns dieses Thema persönlich betrifft.

Danke dem unermüdlichen Herrn Maaz für dieses Werk und sein Engagement!

 

Bewegungsschule & Therapie

Bärbel Espig

www.physiotherapie-espig.de

Tel. 0171 - 74 82 649

 

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