Der Impuls zu diesem Beitrag kam von einer sehr lieben Freundin- Vielen Danke Elke  https://www.thüringen-verzaubert.de/

Die Idee hinter dem Blog ist es über Kairos aufzuklären, zu informieren und natürlich Themen zu teilen die uns beschäftigen, egal ob Gesundheitlicher oder Emotionaler Natur- das was bewegt eben…

Was wäre aber Kairos ohne uns? Ohne jeden einzelnen von uns, der begeistert ist von der Methode, von den Techniken, vom Miteinander, von der Kairos Familie?

Und sicher ist auch die Geschichte jedes einzelnen, der Weg vor Kairos, mit Kairos, Erfahrungen mit den Therapien, ….. einfach lesenswert.

Bringt uns näher, macht uns realistischer, menschlicher, auch greifbarer…

Ich bin gelernte Krankenschwester, hatte eigentlich den Traum Lehrerin zu werden, was im Rahmen der „Wende“, und mit dem Ausreiseantrag meiner Familie in der Tasche, unmöglich war. Aber vielleicht sollte auch alles so sein?

Zu Beginn meines Berufslebens habe ich den Job auch wirklich sehr gern gemacht. Über die Jahre waren jedoch die Veränderungen im Gesundheitssystem alles andere als positiv,Wertschätzung gab es kaum noch. Oft war ich unzufrieden, unglücklich und auf der Suche….

Schon immer sehr an der Naturheilkunde interessiert, habe ich dann  2015 die Ausbildung zur Heilpraktikerin begonnen. Endlich, denn der Wunsch hat recht lange in mir geschlummert, es hat eben nur etwas gedauert, bis ich mutig genug war loszugehen. 2017 habe ich dann beim ersten Anlauf die Prüfung bestanden. Und darauf bin ich auch sehr stolz.

Die Kairos Methode durfte ich im Rahmen meiner Heilpraktiker Ausbildung kennenlernen, als mich eine liebe Mitstudentin in einer Pause behandelt hat. Sonst immer auf der Suche nach meiner Therapiemethode wusste ich sofort- DAS IST MEINS.

Ganzheitlich, Ursachenbezogen, mit Blick auf Körper, Geist & Seele, mit tollen bewährten Methoden und Techniken, optimiert natürlich, gebündelt und auch mit Bezug zur Schulmedizin.

Also war mein nächster Schritt- Inspirationstage 2017 in Erfurt. Eigentlich war ich völlig im Prüfungsstress, aber dieses Wochenende musste unbedingt sein. Und es war sehr emotional und tränenreich für mich. Ich habe gesehen wo ich stehe und  wohin ich will. Und wie sehr ich das alles wollte.

Veränderung!!!

Angereist mit den Instruktionen meines Partners nichts leichtgläubig zu unterschreiben 😉 , habe ich alle Bedenken über Bord geworfen und die Grundausbildung gebucht. Ich habe diese sofort im November begonnen. Das war eine tolle und auch anstrengende Zeit für mich. 80 wunderbare Menschen in einem Kurs, die alle ähnlich ticken wie ich, tolle Trainer an meiner Seite, die Wissen vermittelt und auch psychisch aufgefangen haben. Unmengen an Wissen, tolle Techniken, und persönliches Wachstum. Kurstage von 9.00 Uhr morgens bis abends 21:00 Uhr. Immer spannend, fordernd, abwechslungsreich- niemals langweilig. Das könnte ein tolles Konzept für Schulen in unserem Land sein. Meine Kinder waren von meinen Erzählungen immer total begeistert…

Im Rahmen der Grundausbildung habe ich- wir alle- ein Brett mit der flachen Hand zerschlagen- Tschacka- keine Ziegelsteine, aber immerhin, zu zweit haben wir eine am Hals angelegte Eisenstange verbogen—WOW- und zur Krönung sind wir über glühendes Holz gelaufen. Ich weiß nicht ob ich erwähnen muss, was das mit mir gemacht hat?! Ich weiß jetzt, dass ich alles erreichen kann- wenn ich fokussiert bin und mein Ziel kenne.

Es berührt mich immer noch sehr, wenn ich darüber schreibe.

Ich habe mich persönlich absolut weiterentwickelt, komme mehr und mehr in meine Mitte , in meine Stärke, schaue auf manche Dinge kritischer, bin aber auch offener, toleranter, respektvoller, selbstbewusster, achtsamer und liebevoller. Ich fühle mich an den meisten Tagen super und bin sehr stolz auf das erreichte und auch sehr, sehr dankbar.

Ich arbeite noch als Krankenschwester, baue mir aber Schritt für Schritt meine Naturheilpraxis auf. Ich konnte mich in Sylvia Steinberg´s Physiotherapiepraxis einmieten. Wir ergänzen uns toll, profitieren voneinander. Der Austausch ist sehr inspirierend für uns beide.

Ich habe meine Spezialisierung im Gebiet Reizdarm und Verdauungsstörungen gefunden. Das ist eben auch mein Thema. Symptome haben mich viele Jahre meines Lebens begleitet, tun es manchmal noch in Stresssituationen, aber ich kann sie jetzt dankbar als Zeichen annehmen.

Ja und so weiß ich genau wie sich meine Klienten fühlen, wie schmerzhaft das sein kann und wie eingeschränkt man mit dieser Symptomatik in seinem Leben ist.

Mit der Kairos-Methode bin ich aber nicht nur festgelegt auf das Thema Darm, denn Ursachen für Probleme dort können sich sowohl körperlich an ganz anderen Stellen, aber auch auf Psychischer, Emotionaler und Spiritueller Ebene befinden. Mit dieser Technik ist es möglich weit über den Tellerrand zu schauen, Systemübergreifend zu arbeiten. Dafür eignen wir uns in unseren Kursen ein breites Schnittmengenwissen an. Und sollte ich an meine Grenzen kommen, so kann ich auf ein wunderbares, noch wachsendes Therapeutennetzwerk zurückgreifen. Aber auch meine Ausbildung geht weiter. Ich befinde mich in den Meisterjahren. Und kann mein Wissen und Können noch erweitern und vertiefen. Das bedeutet nicht nur lernen, sondern Freude, Spaß und Wachstum....

Ja und wie lebe ich? Ich habe eine kleine Familie, bin seit über 20 Jahren mit meinem Partner zusammen-unverheiratet- da habe ich irgendwie einen Klemmer. 😉 Ich bin Mutter von 16 jährigen Zwillingen, die mich immer wieder sehr stolz und glücklich machen. Sie sind echt das Beste was mir passieren konnte.

Ich lege sehr viel Wert auf einen gesunden Lebensstil, auf gesunde Ernährung. Gekocht wird in meiner Familie noch frisch, je nach Zeit machen da auch alle mit. Ich versuche hauptsächlich BIO, saisonal, regional zu kaufen. Das eigentlich schon immer. Ich bin auch so groß geworden-Obst und Gemüse aus dem eigenen Schrebergarten, frisch verarbeitet. Es gab Zeiten da kam uns der Salat förmlich zu den Ohren wieder heraus…. 🙂  Süßkram gab es kaum, Limonade nie, und Pudding wurde mit Quark gestreckt….Und lustigerweise mögen meine Kinder ihn so auch am liebsten….

Ich fahre- egal bei welchem Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Ich bin bemüht 2mal in der Woche zu joggen- das gelingt mir nicht immer. Auch ich kämpfe da mit meinem inneren Schweinehund- manchmal gewinnt er, oft ich… 🙂 Und ich meditiere mindestens 1mal am Tag für etwa 30 Minuten. Das tut mir sehr, sehr gut. Noch vor einiger Zeit hätte ich nie geglaubt das ich dafür Zeit habe und auch Lust.

Aber es hat sich einfach so viel verändert, seit ich losgelaufen bin, eine Entscheidung für mich getroffen habe… Und ich bin offen und freue mich auf das was noch kommt…

Ich wünsche mir für mich noch ganz viel Input, noch mehr Wissen, Klienten denen ich helfen kann und die bereit sind Veränderungen in ihrem Leben zuzulassen. Ich wünsche mir Freiheit in unserem Land, für alle Menschen, freie Wahl bei Entscheidungen um und für die eigene Gesundheit.

Ja und bei aller Gesundheit trinke ich trotzdem sehr gern mal ein Gläschen Sekt 🙂

Herzlich Grit Börner

 

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